Klimabilanz 2021 abgeschlossen | Heunec wieder klimaneutral

In der letzten Woche haben wir unsere CO2-Bilanzierung für das Kalenderjahr 2021 samt Kompensation und Ausgleich abgeschlossen. Wir dürfen also weiter das Label #klimaneutral von ClimatePartner führen.

Die Emissionsquellen werden gemäß des Greenhouse Gas Protocols (GHG) drei Scopes zugeordnet:

  • Scope 1: Direkte Emissionen aus Einrichtungen des Unternehmens (Wärne) und des Fuhrparks
  • Scope 2: Eingekaufter Strom für den Eigenbedarf
  • Scope 3: Eingekaufte Güter, vorgelagerter und nachgelagter Transport, Entsorgung von verkauften Produkten, Geschäftsreisen u.a.

 

Bei uns entfallen 95% aller Emissionen auf den Scope 3. Das liegt daran, dass wir den Großteil unserer Produkte im fernen China herstellen lassen. Ganze 51% werden nur durch Produktionsmaterialien (Plüsch etc.) verursacht.

Wir haben einen größeren Fußabdruck als in 2020 verursacht. Der Grund hierfür ist einfach: Der Umsatz ist gestiegen, wir haben mehr Plüschtiere produziert und verkauft.
Andererseits sind bereits mehr als ein Drittel unserer Emissionen klimaneutral gestellt. Wir beziehen klimaneutralen Strom für unseren Standort in Neustadt bei Coburg und unsere bevorzugte Druckerei arbeitet mit NatureOffice zusammen, die ebenfalls Emissionen kompensiert und ausgleicht.Klimabilanz-2021

Wir finden, dass alle Unternehmen in die CO2-Bilanzierung einsteigen sollten. Denn man lernt unglaublich viel über das eigene Unternehmen und wo eigentlich der Löwenanteil der Emissionen herkommt.

Und nein, wir kaufen uns auch nicht frei oder erleichtern unser Gewissen. Die Klimaneutralstellung kann immer nur rückwirkend erreicht werden. Das heißt, man hat es es Unternehmen durchaus selbst in der Hand seine Bilanz zu beeinflussen, z.B. in dem:
➡️ man auf erneuerbare Energien umsteigt
➡️ man auf Partner setzt, die selbst kompensieren
➡️ man auf rezyklierte Materialien setzt.

Klimaneutralität erreicht man außerdem nicht einmal. Es ist ein fortwährender Prozess, der jedes Jahr durchgeführt werden muss. Und es wird immer unvermeidbare Emissionen geben. Eine klimaneutrale Produktion als solches existiert nämlich nicht.

Daher gilt es vermeidbare Emissionen zu erkennen und abzustellen, dort zu reduzieren wo es möglich ist und die Emissionen zu kompensieren, die unvermeidbar sind.

So leicht kann aktiver Klimaschutz gehen.

Für weitere Informationen schaut doch mal hier.

#Klimaneutral #aktiverklimaschutz #climatepartner

CCF - die Grundlage für Klimaschutz:

Gemeinsam mit ClimatePartner haben wir den CO₂-Fußabdruck unseres Unternehmens berechnet: den Corporate Carbon Footprint (CCF). Der CCF ist die Summe der CO₂-Emissionen, die das Unternehmen in einem festgelegten Zeitraum innerhalb derdefinierten Systemgrenzen verursacht hat. Die Berechnung erfolgte in Anlehnung an dieRichtlinien des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard (GHGProtocol).

Berechnen, reduzieren, ausgleichen – das ist entscheidend für Klimaschutz im Sinne des Pariser Abkommens. Die Grundlage für konkretes Handeln im Klimaschutz ist somit die Berechnung: Wer den Carbon Footprint kennt, weiß, wo CO₂-Emissionen entstehen und wie hoch diese sind. Werden die verursachten Emissionen ausgeglichen, wird das Unternehmen dadurch klimaneutral. Gleichzeitig ermöglicht es der Carbon Footprint, Vermeidungs- und Reduktionspotenziale zu erkennen, Reduktionsziele festzulegen sowie entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. In den Folgejahren lässt sich anhand des Berichts überprüfen, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden, in welchen Bereichen Fortschritte erzielt wurden und wo Emissionen noch stärker reduziert werden sollten.


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